Früher bedeckte tropischer Regenwald fast die gesamte Insel. Mittlerweile wurde er aber fast gänzlich von weitläufigen Zuckerrohrplantagen verdrängt. Brauner Zucker ist nebst Rum und Sirup heute noch das grösste Exportgut von Barbados.

Die Bevölkerung selbst setzt sich zu etwa 90 % aus den Nachkommen der afrikanischen Sklaven zusammen. Den Namen Barbados (portugisisch = os barbados = (die) Bärtigen) erhielt die Insel 1536, da der portugiesische Entdecker Pedro Campos sich durch die frei herabhängenden Wurzeln der Feigenbäume an Bärte erinnert fühlte und die Insel danach benannte. 1625 übernahm England die Insel von den Portugiesen und deshalb spricht man in der ehemaligen britischen Kolonie immer noch englisch.

Nicht nur meine beiden Geschwister lernen in den Ferien mit dem „Superbus 2“ Heft fleissig englisch. Auch Papa hat seit einer Woche jeden Tag Privatlektionen. Selwyn Smith, der Honorarkonsul von Barbados, kommt zu uns ins Haus und unterrichtet Papa zwei Stunden in Business Englisch. Super war natürlich der Ausflug mit Selwyn am Freitag. Er hat uns die nördliche Insel gezeigt und vieles erklärt. Details zum Ausflug findet ihr übrigens im Tagebuch von Andrina.

So eine Entdeckungsreise gibt natürlich auch Hunger. Luca, Mama und Papa haben sich zum Dinner in einem feinen Strandrestaurant frische Lobbster genehmigt.


Und ich habe mich wohl oder übel an den Reisgriesbrei gewöhnt. Zum Glück habe ich aber davon am ganzen Gesicht Ausschläge bekommen und das „Experiment“ wurde bis auf weiteres eingestellt. Ich habe aber den Verdacht, dass sie schon bald einen weiteren Versuch mit vermanschten Bananen machen. Da muss ich mir wieder einen neuen Trick einfallen lassen...
Vorher Nachher

In den News aus Europa haben wir erfahren, dass im Moment wegen dem Vulkanausbruch auf Island keine Flugzeuge mehr starten und landen können. Mir soll es recht sein, dann kann ich nämlich noch länger die Wärme geniessen und mit meinen Geschwistern „bädele“.

